{"id":155,"date":"2005-11-24T16:54:23","date_gmt":"2005-11-24T15:54:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jomo.org\/?p=155"},"modified":"2010-05-06T17:44:04","modified_gmt":"2010-05-06T16:44:04","slug":"erde-sonne-drei-kilometer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jomo.org\/index.php\/erde-sonne-drei-kilometer","title":{"rendered":"Erde-Sonne: Drei Kilometer"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00f6\u00dftes Planetarium der Welt in Ober\u00f6sterreich er\u00f6ffnet<br \/>\nderStandard.at | Wissenschaft | Raum &#8211; 24.05.2002 19:49 MEZ<\/p>\n<div>Linz &#8211; Drei Kilometer ist die Erde von der Sonne entfernt. Zumindest in Ober\u00f6sterreich. Denn hier wurde nun das gr\u00f6\u00dfte Planetarium der Welt er\u00f6ffnet. Das Crossover-Projekt von Wissenschaft, Kunst und PR soll auch f\u00fcr touristische Impulse sorgen.<\/p>\n<p>Vor f\u00fcnf Jahren wurde die Idee f\u00fcr das Kepler-Planetarium geboren, berichtet Peter Gottermeier von der Linz AG, die das Projekt initiiert hat. Ein kugelf\u00f6rmiger Erdgasbeh\u00e4lter nahe der Voest musste renoviert werden. Im Zuge der Arbeiten wurde er gelb angemalt, dann kam die Assoziation mit der Sonne.<\/p>\n<p>Partner wurden gesucht und in der O\u00d6-Ferngas sowie Gemeinden gefunden; dann die Idee des Planetariums umgesetzt. Im Ma\u00dfstab 1:43 Millionen finden sich nun \u00fcber ganz Ober\u00f6sterreich verteilt die Planeten unseres Sonnensystems, auf Kreisbahnen um den Erdgasbeh\u00e4lter.<\/p>\n<p style=\"margin: 0px;\" align=\"left\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"max-width: 100%; margin-bottom: 5px;\" src=\"http:\/\/jomo.org\/edu\/grafiken\/12.gif\" alt=\"\" width=\"364\" height=\"395\" \/><br \/>\n<em>O\u00d6N, Donnerstag, 30. Juli 1998, Foto: O\u00d6N, pa<\/em><\/p>\n<p>Die von K\u00fcnstlern gestalteten Planetenmodelle haben einen Durchmesser zwischen f\u00fcnf Zentimetern und 3,27 Metern &#8211; Jupiter etwa, der gegen\u00fcber vom Feuerwehrdepot in Hellmons\u00f6dt steht. An den verschiedenen Standorten liefern auch Infoterminals astronomische Hintergr\u00fcnde.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind \u00fcberzeugt, dass dieses Planetarium die interplanetarischen Entfernungen auf einen nachvollziehbaren Ma\u00dfstab bringt&#8220;, ist sich Gottermeier sicher. &#8222;Vom Standort der Erde (Durchmesser 29 Zentimeter) aus kann man auf die Sonne (32 m) schauen und dann weiter zum Merkur (elf Zentimeter) fahren.&#8220;<\/p>\n<p>F\u00fcr Venus, Neptun und Pluto werden noch Standorte und Sponsoren gesucht. Interessierte k\u00f6nnen auf der Webpage \u00fcberpr\u00fcfen, ob sie auf einer Umlaufbahn liegen. (moe, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25.\/26. 5. 2002)<\/p>\n<p><strong>postings zu diesem Artikel<\/strong><\/p>\n<p>Wenn schon, dann&#8230;<br \/>\nWenn man sich schon die M\u00fche macht, kann man auch ruhig die neuesten Erkenntnisse reinpacken. Der Amateur-Astronom interessiert sich ja f\u00fcr die Details, also z.B. nicht vergessen: (1) Viel Platz v.a. um Jupiter frei lassen, um alle neu entdeckten und noch zu entdeckenden Monde montieren zu k\u00f6nnen. (2) Dass &#8222;Pluto&#8220; eigentlich 2 Planeten sind (Pluto und Charon) ist schon mindestens 15 Jahre bekannt, au\u00dferdem kann er auch innerhalb Neptuns Laufbahn liegen. (3) Dass au\u00dferhalb von Pluto unser Sonnensystem nicht aufh\u00f6rt: die 7 neu entdeckten bin\u00e4ren Objekte (Kuiper-Belt); die Oortsche Wolke (zugegeben, ist nicht so leicht nachzubilden) (4) Der Asteroideng\u00fcrtel zwischen Mars und Jupiter w\u00e4re auch ein architektonisches Gusto-St\u00fcckerl<br \/>\n(Richy Rich | 25.05. 07:53)<\/p>\n<p>Nachvollziehbarer Ma\u00dfstab?<br \/>\nDas ganze ist ja an sich eine gute Idee! Wenn man sich die Anlage dann auf einer \u00d6sterreichkarte anschaut, stellt diese sicherlich das Sonnensystem in einem nachvollziehbaren Ma\u00dfstab dar. Aber wenn ich jetzt z.B. vor einer drei Meter gro\u00dfen Kugel stehe und lediglich wei\u00df, dass diese Jupiter sein soll und dass die n\u00e4chste Kugel dieser Art in z.B. Purkersdorf steht &#8211; dann tr\u00e4gt das, finde ich, kaum zu einer besseren Vorstellung des Sonnensystems bei! Da w\u00e4re es weitaus sinnvoller, ein wirklich ma\u00dfstabgetreues, aber trotzdem noch \u00fcberschaubares Modell des Sonnensystems zu errichten, das insgesamt z.B. etwa die Gr\u00f6\u00dfe eines Fu\u00dfballfeldes hat. (nat\u00fcrlich w\u00e4ren die Planeten dann nur kleine K\u00fcgelchen<br \/>\n(Boulotte Barbe &#8211; Bleu   | 24.05. 22:37)<\/p>\n<p>Re: Nachvollziehbarer Ma\u00dfstab? Ueberschaubares Modell<br \/>\nEin solches Model gibt es auch in Hvidovre einer Vorstadt zu Kopenhagen. Das hat eine 9.Schulklasse in Zusammenarbeit mit einer technischen Schule errichtet! Die Sonne hat einen Durchmesser von ca.130cm, die Erde 13mm und ist ca. 150m von der Sonne entfernt. Von der Sonne zum Pluto ist es in diesem Model ca.5.8km. Da kann man von Planet zu Planet gehen oder mit dem Rad fahren. Bei jedem Planeten ist eine Tafel angebracht auf der die wichtigsten Daten zu lesen sind. Nach meiner Meinung gibt das einen guten Ueberblick.<br \/>\n(Sepp Gritsch | 25.05. 20:10)<\/p>\n<p><strong>Aufgabe<\/strong><br \/>\nIn welchen Orten k\u00f6nnten die Planeten unseres Sonnensystems plaziert sein? Finden alle in Ober\u00f6sterreich Platz? Verwende dazu die Daten \u00fcber Entfernungen und Gr\u00f6\u00dfen der Planeten sowie eine Landkarte von Ober\u00f6sterreich!<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00f6\u00dftes Planetarium der Welt in Ober\u00f6sterreich er\u00f6ffnet derStandard.at | Wissenschaft | Raum &#8211; 24.05.2002 19:49 MEZ Linz &#8211; Drei Kilometer ist die Erde von der Sonne entfernt. Zumindest in Ober\u00f6sterreich. Denn hier wurde nun das gr\u00f6\u00dfte Planetarium der Welt er\u00f6ffnet. Das Crossover-Projekt von Wissenschaft, Kunst und PR soll auch f\u00fcr touristische Impulse sorgen. 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