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	<title>jomo.org &#187; Differentialrechnung</title>
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	<description>aus dem Unterricht von Johann Moser: Mathematik, Webdesign und Realtime Processing</description>
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		<title>Taylorpolynome: Simulation 2</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 18:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses dynamische Arbeitsblatt gibt Auskunft über die Qualität der Näherung, wenn die einzelnen Ableitungen (Glieder der Taylorreihe) unterschiedlich gewichtet werden. Es läßt sich grafisch nachvollziehen, dass die Gewichtungsfaktoren der einzelnen Ableitungen tatsächlich eine optimale Näherungen ergeben und wie fein sich unterschiedliche Gewichtungen der Faktoren auf die Näherungsqualität auswirken.
Näherungsqualität für die Exponentialfunktion
In der Startansicht sieht man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses dynamische Arbeitsblatt gibt Auskunft über die Qualität der Näherung, wenn die einzelnen Ableitungen (Glieder der Taylorreihe) unterschiedlich gewichtet werden. Es läßt sich grafisch nachvollziehen, dass die Gewichtungsfaktoren der einzelnen Ableitungen tatsächlich eine optimale Näherungen ergeben und wie fein sich unterschiedliche Gewichtungen der Faktoren auf die Näherungsqualität auswirken.</p>
<div><strong>Näherungsqualität für die Exponentialfunktion</strong></p>
<p>In der Startansicht sieht man die Funktion f(x) = e<sup>x</sup> bzw. exp(x) und die zweite Taylornäherung im Entwicklungspunkt x<sub>0</sub> = 0. Der Entwicklungspunkt kann hier nicht verändert werden.</p>
<p>Die Schieberegler ermöglichen es, das dritte bis fünfte Taylorglied zu gewichten. Die für die Taylorentwicklung richtige Gewichtung wird mit einem Faktor zwischen 0 und 2 multipliziert, und das Taylorglied ist untergewichtet, wenn der Faktor kleiner als 1 ist, übergewichtet wenn größer als 1.</p></div>
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<p>Erstellt mit <a href="http://www.geogebra.org/" target="_blank">GeoGebra</a></p>
<p><strong>Arbeitsanleitungen</strong></p>
<ul>
<li>Verändere den Faktor a<sub>3</sub> mit a<sub>4</sub>=0 und a<sub>5</sub>=0 und beobachte die Auswirkung auf die Näherungsqualität der lila Kurve (in diesem Fall: dritte Näherung)</li>
<li>Setze den Faktor a<sub>3</sub> auf 1, das ist die optimale dritte Taylornäherung und verändere den Faktor a<sub>4</sub>, während a<sub>5</sub>=0 bleibt.</li>
<li>Setze den Faktor a<sub>4</sub> ebenfalls auf 1, das ist die optimale vierte Taylornäherung und verändere den Faktor a<sub>5</sub>.</li>
</ul>
<p><strong>Näherungsqualität für die Sinusfunktion</strong></p>
<p>Ähnliche Simulationen können mit der Sinusfunktion im folgenden Arbeitsblatt ausgeführt werden. Hier geht es um die Gewichtung der dritten, fünften und siebenten Ableitung. Im Startbild ist die lila Funktion die erste Näherung (Linearisierung).</p>
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<p>Erstellt mit <a href="http://www.geogebra.org/" target="_blank">GeoGebra</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Taylorpolynome: Simulation 1</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/taylorpolynome-simulation-1</link>
		<comments>http://www.jomo.org/index.php/taylorpolynome-simulation-1#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 18:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgendes dynamische Arbeitsblatt (geogebra) zeigt, wie sich die ersten Taylor-Polynome als Näherungsfunktion für eine Funktion am Entwicklungspunkt entwickeln, wenn man den Entwicklungspunkt verschiebt.
Die Grafik zeigt die 1., 3., 5., 7. und 17. (hellgrün) Näherungsfunktion.
Der Entwicklungspunkt kann mit dem Schieberegler in der Grafik verschoben werden, die punktierte senkrechte Linie gibt in der Grafik die Lage des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folgendes dynamische Arbeitsblatt (geogebra) zeigt, wie sich die ersten Taylor-Polynome als Näherungsfunktion für eine Funktion am Entwicklungspunkt entwickeln, wenn man den Entwicklungspunkt verschiebt.</p>
<div>Die Grafik zeigt die 1., 3., 5., 7. und 17. (hellgrün) Näherungsfunktion.</p>
<p>Der Entwicklungspunkt kann mit dem Schieberegler in der Grafik verschoben werden, die punktierte senkrechte Linie gibt in der Grafik die Lage des Entwicklungspunktes an. In einem Intervall um diesen Entwicklungspunkt ist die Näherung halbwegs genau &#8211; je nachdem, wie groß das Intervall ist und wie viele Reihenglieder das Taylor-Polynom hat.</p>
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<p>Arbeitsanleitungen</p>
<ul>
<li>Verfolge grafisch die Näherungsfunktionen für f(x) bei Verschiebung des Entwicklungspunktes mit dem Schieberegler!</li>
<li>Überprüfe (durch Nachrechnen) die jeweiligen Funktionsterme der Taylorpolynom je nach Wahl des Entwicklungspunktes!</li>
<li>Mit einem Doppelklick auf den Funktionsterm links kannst du einen anderen Funktionsterm eingeben und die Analyse mit anderen Funktionen durchführen: beispielsweise mit f(x) = sin(x). Die richtigen Taylorpolynome werden automatisch berechnet.</li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Taylorreihen und Taylorpolynome</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/taylorreihen-und-taylorpolynome</link>
		<comments>http://www.jomo.org/index.php/taylorreihen-und-taylorpolynome#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 18:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Kapitel geht es um das Auffinden von einfachen Näherungsfunktionen für komplizierte Funktionen. Unter einfachen Funktionen versteht man hier Potenzfunktionen beliebig hoher Ordnung, komplizierte Funktionen sind hier in erster Linie die Winkelfunktionen, die Exponential- und Logarithmusfunktionen. Man kann aber auch Potenzfunktionen höherer Ordnung durch Potenzfunktionen niedriger Ordnung annähern.
Die Näherungsfunktionen sind nur in einem bestimmten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Kapitel geht es um das Auffinden von einfachen Näherungsfunktionen für komplizierte Funktionen. Unter <em>einfachen</em> Funktionen versteht man hier Potenzfunktionen beliebig hoher Ordnung, <em>komplizierte</em> Funktionen sind hier in erster Linie die Winkelfunktionen, die Exponential- und Logarithmusfunktionen. Man kann aber auch Potenzfunktionen höherer Ordnung durch Potenzfunktionen niedriger Ordnung annähern.</p>
<div>Die Näherungsfunktionen sind nur in einem bestimmten Bereich eine gute Näherung.</p>
<p>Die Grundidee ist, dass man die Funktion an einer bestimmten Stelle a betrachtet und durch ihre Näherung ersetzt. An der Stelle x = a wird die Funktion einfach durch ihren Funktionswert ersetzt.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/120.jpg" alt="" /></p>
<p>Möchte man den Trend der Funktion an der Stelle x = a zur Näherung hinzufügen, so wird die Tangente an die Funktion an dieser Stelle berechnet.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/121.jpg" alt="" /></p>
<p>T1(x) nennt man auch <em>Linearisierung von f an der Stelle a</em>. Die Linearisierung ist natürlich nur in einem engen Intervall um a sinnvoll. Der Gleichungsterm entspricht umgeformt dem linearen Funktionsterm</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/122.jpg" alt="" /></p>
<p>Möchte man <em>zum linearen Trend</em> auch das <em>Krümmungsverhalten</em> bei x = a einbeziehen, so wird zur linearen Näherung noch die zweite Ableitung hinzugefügt. Die Näherungsfunktion wird dadurch etwas aussagekräftiger. Die zweite Ableitung wird mit dem Faktor 2 im Nenner gewichtet.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/123.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Zur Systematik dieser Entwicklung</strong></p>
<p>Die erste Ableitung wird mit dem Term (x &#8211; a) multipliziert.<br />
Die zweite Ableitung wird mit dem Term (x &#8211; a)² multipliziert.</p>
<p>Der Faktor (x – a) bedeutet, dass der Fehler der Näherung größer wird, je weiter der x-Wert von a entfernt ist. Bei x = a bleibt als Näherung genau der Funktionswert übrig. Man nennt a den <em>Entwicklungspunkt</em> der Taylorreihe. Der Entwicklungspunkt ist jener Punkt, in dessen Umgebung das Verhalten der Funktion sinnvoll angenähert wird. Je höher die Ableitung, umso stärker wird aufgrund der Potenz von (x &#8211; a) der Fehler wenn | x – a | &gt; 1.</p>
<p>Jede Ableitung wird mit einem Faktor im Nenner gewichtet, der angibt, wie stark die jeweilige Ableitung in der Näherungsfunktion berücksichtigt wird. Die <em>Gewichtung</em> der n-ten Ableitung ist <em>n!</em>, die Gewichtung der einzelnen Ableitungen hängt mit den höheren Ableitungen der Potenzfunktion zusammen und soll hier nicht näher erklärt werden.</p>
<p>Je mehr Ableitungen in der Taylor-Entwicklung gebildet werden, desto genauer wird die Funktion f durch die Taylor-Entwicklung (oder Taylor-Reihe) angenähert. Die Taylor-Reihe entspricht der Funktion, wenn unendlich viele Ableitungen summiert werden:</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/124.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Visualisierung</strong></p>
<p>Die Grafik zeigt mehrere Taylor-Polynome für f(x) = sin(x) am Entwicklungspunkt a = 0. Die blaue Gerade ist dier erste Näherung T1(x), die grüne Funktion die kubische Näherung T3(x), etc. In der Umgebung des Entwicklungspunktes ist die Abweichung von sin(x) bereits sehr klein.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/125.jpg" alt="" /></p>
<p>Allgemein ist eine Funktion f auch als <em>n-tes Taylorpolynom</em> der Funktion f mit einem Fehler (Restglied-Polynom) darstellbar:</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/126.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Differenz zwischen Näherung und Funktion lässt sich mit Hilfe von Restglied-Polynomen Rn(x) ausdrücken. Man kann Aussagen über das Restglied-Polynom machen, das übersteigt aber bei Weitem die Mathematik der höheren Schule. Jedenfalls ist der Fehler größer, je stärker x vom Entwicklungspunkt a abweicht.</p>
<p>Für den Spezialfall a = 0 nennt man die Taylor-Polynome <em>MacLaurin-Polynome</em> oder <em>MacLaurin-Reihe</em>. Die MacLaurin-Reihe hat gegenüber dem allgemeinen Term der Taylor-Reihe den Vorteil des einfacheren Funktionsterms.</p>
<p><strong>Wichtige Taylor- bzw. MacLaurin-Polynome</strong></p>
<p>Bemerkenswert sind die MacLaurin-Reihen für folgende Funktionen:</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/127.jpg" alt="" /></p>
<p>Beachte den Zusammenhang zwischen den Polynomen für sin(x) und cos(x)!</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/128.jpg" alt="" /></p>
<p>Beachte den Zusammenhang zwischen den Polynomen für e<sup>x</sup> und ln(x+1)!</p>
<p>Aus diesen paar MacLaurin-Polynomen kann man übrigens weitere interessante Ergebnisse erzielen:</p>
<ol type="1">
<li>Setzt man x = 1 in der MacLaurin-Reihe von e<sup>x</sup>, so erhält man für den Wert der Zahl e die Reihe<br />
e = 1 + 1 +1/2! + 1/3! + …</li>
<li>Verwendet man für ex die MacLaurin-Reihe, so erhält man für die Funktion
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/129.jpg" alt="" /></p>
</li>
<li>Durch Ersetzen von x2 statt x erhält man die MacLaurin-Reihe
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/130.jpg" alt="" /></p>
</li>
</ol>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Simulation: Betriebsoptimum, Preis und maximaler Gewinn</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/simulation-betriebsoptimum-preis-und-maximaler-gewinn</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 18:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Arbeitsblatt zeigt den Zusammenhang von Kosten-, Erlös-, Gewinnfunktion, Verkaufspreis und Betriebsoptimum.
Startansicht
Im Zentrum der Betrachtung stehen die Kostenfunktion (schwarz, geschwungen, s-förmiger Verlauf), die Erlösfunktion (blaugrün, linear, durch das Koordinatenzentrum) und die von beiden abbhängige Gewinnfunktion G(x) = E(x) &#8211; K(x) (pink).
Der Schieberegler im Grafikbereich links oben gibt die Möglichkeit den Preis zu verändern: Ändert man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Arbeitsblatt zeigt den Zusammenhang von Kosten-, Erlös-, Gewinnfunktion, Verkaufspreis und Betriebsoptimum.</p>
<div><strong>Startansicht</strong><br />
Im Zentrum der Betrachtung stehen die Kostenfunktion (schwarz, geschwungen, s-förmiger Verlauf), die Erlösfunktion (blaugrün, linear, durch das Koordinatenzentrum) und die von beiden abbhängige Gewinnfunktion G(x) = E(x) &#8211; K(x) (pink).</p>
<p>Der Schieberegler im Grafikbereich links oben gibt die Möglichkeit den Preis zu verändern: Ändert man den Preis, so hat das Auswirkungen auf die Erlös- und damit auf die Gewinnfunktion, die Gewinnschwellen und die Produktionsmenge für den maximalen Gewinn verändern sich.</p>
<p><applet name="ggbApplet" code="geogebra.GeoGebraApplet" codebase="http://www.jomo.org/edu/geogebra/" archive="geogebra.jar" width="500" height="350"></p>
<param name="filename" value="http://www.jomo.org/edu/geogebra/Kostentheorie_bOpt.ggb">
<param name="framePossible"       value="false">
<param name="showResetIcon"      value="false">
<param name="enableRightClick"   value="false">
<param name="showMenuBar"        value="false">
<param name="showToolBar"         value="false">
<param name="showToolBarHelp"  value="false">
<param name="showAlgebraInput" value="false">
Sorry, the GeoGebra Applet could not be started. Please make sure that Java 1.4.2 (or later) is installed and active in your browser (<a href="http://java.sun.com/getjava">Click here to install Java now</a>)<br />
</applet></p>
<p>Erstellt mit <a href="http://www.geogebra.org/" target="_blank" >GeoGebra</a></p>
<p><strong>Arbeitsanleitung</strong></p>
<ol type="1">
<li>Beobachte, wie sich durch Änderung des Verkaufspreises (Schieberegler) die Erlös- und die Gewinnfunktion verändert.</li>
<li>Beobachte, wie sich dabei der Gewinnbereich (G1, G2) verändert.</li>
<li>Beobachte die Auswirkungen auf die Gewinnfunktion: Wird der Preis so angesetzt, dass die Kostenfunktion von der Erlösfunktion in genau einem Punkt berührt wird, so berührt die Gewinnfunktion die x-Achse in genau einem Punkt, dem Betriebsoptimum. An dieser Stelle hat die Stückkostenfunktion ihr Minimum, das heißt, dort sind die Stückosten minimal. In diesem Fall fallen Produktionsmenge für maximalen Gewinn und für minimalen Stückkosten (als Verkaufspreis) zusammen.</li>
<li>Beobachte weiters: Bei Veränderung des Preises bleibt die Kostenfunktion gleich und damit auch die Stückkostenfunktion (blau strichliert) und die Grenzkostenfunktion (rot, dünn). Grenzkosten- und Stückkostenfunktion schneiden einander im Minimum der Stückkostenfunktion, im Betriebsoptimum.</li>
<li>Durch Doppelklick auf die Kostenfunktion im Algebra-Bereich können die Parameter der Kostenfunktion verändert werden. Die davon abhängigen Funktionen ändern sich automatisch. Auf diese Weise können Beispiel mit anderen Angaben getestet und überprüft werden.</li>
</ol>
<p style="margin: 0px;" align="left"><a href="http://jomo.org/edu/downloads/23.ggb">ggb: <em>ggb-File zum Download</em></a></p>
</div>
<div style="visibility: hidden;"><a href="http://geo.dianacht.de/97615.html"><br />
</a></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anwendung der Differentialrechnung: Kostentheorie</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/anwendung-der-differentialrechnung-kostentheorie</link>
		<comments>http://www.jomo.org/index.php/anwendung-der-differentialrechnung-kostentheorie#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 18:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jomo.org/?p=263</guid>
		<description><![CDATA[Eine Kostenfunktion bezeichnet den Zusammenhang zwischen Produktionsmenge und Produktionskosten. Für die betriebswirtschliche Analyse unterscheidet man je nach Charakteristik der Kostenkurve lineare, quadratische und kubische Kostenverläufe.
Ein kubischer Kostenverlauf ist bei geringer Produktionsmenge degressiv (Kurve wird flacher, Kostenzuwachs wird weniger), bei höherer Produktionsmenge progressiv (Kurve wird steiler, Kostenzuwachs wird größer).

Die erste Ableitung der Kostenfunktion zeigt die Kostenzuwächse. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <em>Kostenfunktion </em>bezeichnet den Zusammenhang zwischen Produktionsmenge und Produktionskosten. Für die betriebswirtschliche Analyse unterscheidet man je nach Charakteristik der Kostenkurve lineare, quadratische und kubische Kostenverläufe.</p>
<div>Ein <em>kubischer Kostenverlauf</em> ist bei geringer Produktionsmenge <em>degressiv </em>(Kurve wird flacher, Kostenzuwachs wird weniger), bei höherer Produktionsmenge <em>progressiv</em> (Kurve wird steiler, Kostenzuwachs wird größer).</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/113.jpg" alt="" /></p>
<p>Die erste Ableitung der Kostenfunktion zeigt die Kostenzuwächse. Man nennt die Kostenzuwächse <em>Grenzkosten</em>, die erste Ableitung heißt Grenzkostenfunktion.</p>
<p>Der Wendepunkt der Kostenfunktion gibt Produktionsmenge an, für die die Grenzkosten (Kostenzuwachs bei Produktionsausweitung) am Geringsten sind. Diese Produktionsmenge heißt <em>Kostenkehre</em>.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/114.jpg" alt="" /></p>
<p>Die <em>Stückkostenfunktion </em>zeigt, dass und wie die Höhe der Stückkosten von der Produktionsmenge abhängt. Die Stückkosten nehmen (in diesem Beispiel) mit zunehmender Produktionsmenge ab, ab einer bestimmten Produktionsmenge allerdings nehmen sie wieder zu.</p>
<p>Die Stückkosten sind wichtig, weil sie den <em>minimalen Verkaufspreis</em> pro Stück an geben. Bei unterschiedlichen Produktionsmengen gibt es also unterschiedliche minimale Verkaufspreise! Wenn ein Betrieb den geringstmöglichen Verkaufspreis (ohne Verlust) sucht, berechnet er das Minimum der Stückkostenfunktion. Achtung: Dieser minimale Verkaufspreis ist nur bei einer bestimmten Produktionsmenge gültig. Diese Produktionsmenge heißt <em>Betriebsoptimum</em>, der Verkaufspreis heißt <em>langfristige Preisuntergrenze</em>.</p>
<p>Setzt man als Preis die langfristige Preisuntergrenze in die <em>Erlösfunktion</em> E(x)= px ein, so erhält man eine Erlösfunktion, die die Kostenfunktion im Betriebsoptimum berührt. Das entspricht der Definition der langfristigen Preisuntergrenze als minimalem Verkaufspreis, bei dem weder Gewinn noch Verlust erzielt wird.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/115.jpg" alt="" /></p>
<p>Die <em>variablen Kosten</em> sind jene Kosten, die von der Produktionsmenge abhängig sind. Mathematisch sind das jene Teile des Funktionsterms mit einem x. Dividiert man die variablen Kosten durch x, erhält man die <em>variable Stückkostenfunktion</em> VSTK(x). Die Produktionsmenge beim Minimum von VSTK(x) heißt <em>Betriebsminimum</em>, der y-Wert heißt <em>kurzfristige Preisuntergrenze</em>. Unter der Voraussetzung, dass andere Produkte die Fixkosten tragen, ist der Verkauf zu diesem eigentlich defizitären Preis (kurzfristig) wirtschaftlich sinnvoll.</p>
<p>Die Gerade durch den Fixkostenpunkt berührt die Kostenfunktion im Betriebsminimum. Das entspricht der gleiche Stelle, an der die um die Fixkosten nach unten verschobene variable Kostenfunktion von der Erlösfunktion mit der kurzfrisitgen Preisuntergrenze als Verkaufspreis berührt wird.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/116.jpg" alt="" /></p>
<p>Interessanterweise schneidet die Grenzkostenfunktion die Stückkosten- und die variable Stückkostenfunktion in deren Minimum, also im Betriebsoptimum und im Betriebsminimum. Das kann über das Verhältnis von (variablen) Stückkosten und Grenzkosten bei Produktionsausweitung erklärt werden.</p>
<p>Für einen Betrieb wichtig ist noch die Produktionsmenge für den maximalen Gewinn. Setzt man in die Erlösfunktion einen höheren Preis als die langfristige Preisuntergrenze ein, so erhält man eine Erlösfunktion, die die Kostenfunktion echt schneidet und daher einen Gewinnbereich ermöglicht. Das Maximum der Gewinnfunktion liegt mengenmäßig etwas oberhalb des Betriebsoptimums.</p>
<p><strong>Aufgabenstellungen zur Kostentheorie bei gegebenem Funktionsterm</strong></p>
<p><strong>Kubische Kostenfunktion</strong></p>
<ul>
<li>Berechne die Kostenkehre und die Grenzkosten bei der Kostenkehre</li>
<li>Berechne die Grenzkosten bei anderen Produktionsmengen (etwa 10, 20 30 ME)</li>
<li>Berechne die Stückkostenfunktion, das Betriebsoptimum und die langfristige Preisuntergrenze.</li>
<li>Berechne die Stückkosten bei anderen Produktionsmengen.</li>
<li>Wie groß muss der Verkaufspreis bei einer Produktion von … ME mindestens sein?</li>
<li>Berechne das Betriebsminimum und die kurzfrisitge Preisuntergrenze.</li>
<li>Berechne die variablen Stückkosten bei verschiedenen Produktionsmengen.</li>
<li>Wähle einen sinnvollen Verkaufspreis, bilde die Erlösfunktion und berechne die Gewinnfunktion, die Gewinnschwellen, die Produktionsmenge für den maximalen Gewinn und den maximalen Gewinn!</li>
</ul>
<p><strong>Quadratische bzw. lineare Kostenfunktion</strong></p>
<ul>
<li>Untersuche, wie sich bei einer quadratischen (progressiven) Kostenfunktion bzw. bei linearen Kostenfunktion Grenzkosten, Stückkosten und variable Stückkosten verhalten. Was läßt sich über Kostenkehre, Betriebsoptimum und Betriebsminmum sagen?</li>
<li>Was läßt sich bei quadratischen bzw. linearen Kostenfunktionen über minimalen Verkaufspreis, Erlös- und Gewinnfunktion bzw. maximalen Gewinn sagen?</li>
</ul>
<p><strong>Beispiele für kubische Kostenverläufe</strong><br />
K(x) = 0,05x³ &#8211;   3x² + 80x + 100<br />
K(x) = 1,00x³ &#8211; 10x² + 50x + 150<br />
K(x) = 1,00x³ &#8211; 12x² + 60x + 200</p>
<p><strong>Beispiele für quadratische Kostenverläufe</strong><br />
K(x) = x² + 50x + 500<br />
K(x) = x² + 40x + 400<br />
K(x) = x² + 30x + 300</p>
<p><strong>Beispiele für lineare Kostenverläufe</strong><br />
K(x) = 0,5x + 10<br />
K(x) = 2,5x + 20<br />
K(x) = 5,0x + 30</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Simulation: Die Tangentensteigungsfunktion</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/simulation-die-tangentensteigungsfunktion</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 18:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses dynamische Arbeitsblatt ermöglicht das experimentelle Nachvollziehen und Erfassen der Idee der Ableitungsfunktion.









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Erstellt mit GeoGebra
Arbeitsanleitung

Verändere die Lage des Punktes P auf der Funktion f(x) und beobachte, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses dynamische Arbeitsblatt ermöglicht das experimentelle Nachvollziehen und Erfassen der Idee der Ableitungsfunktion.</p>
<p><applet name="ggbApplet" code="geogebra.GeoGebraApplet" codebase="http://www.jomo.org/edu/geogebra/" archive="geogebra.jar" width="500" height="350"></p>
<param name="filename" value="http://www.jomo.org/edu/geogebra/Tangentensteigung_1.ggb">
<param name="framePossible"       value="false">
<param name="showResetIcon"      value="false">
<param name="enableRightClick"   value="false">
<param name="showMenuBar"        value="false">
<param name="showToolBar"         value="false">
<param name="showToolBarHelp"  value="false">
<param name="showAlgebraInput" value="false">
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</applet></p>
<p>Erstellt mit <a href="http://www.geogebra.org/" target="_blank" >GeoGebra</a></p>
<div><strong>Arbeitsanleitung</strong></p>
<ol type="1">
<li>Verändere die Lage des Punktes P auf der Funktion f(x) und beobachte, wie sich die Steigung der Tangente t (oranges Steigungsdreieck) ändert.</li>
<li>Beobachte: Mit der Steigung k verändert sich auch der y-Wert von Q. Q entsteht, indem zum x-Wert von P (x<sub>0</sub>) die Steigung k als y-Wert aufgetragen wird.</li>
<li>Beobachte: Der Punkt Q zieht bei Veränderung von P eine Spur, die auf einer linearen Funktion liegt, sofern f(x) eine quadratische Funktion ist.</li>
<li>Durch Doppelklick auf den Funktionsterm von f(x) im Algebra-Bereich kannst du den Funktionsterm ändern und diesen Zusammenhang zwischen Steigung der Tangente t und der Spur von Q für andere Funktionsterme beobachten. Als Funktionsterme kannst du beliebige Potenzfunktionen oder Funktionen wie f(x)=sin(x) eingegeben. Beobachte dabei jeweils den Zusammenhang zwischen Tangentensteigung k und y-Wert von Q.</li>
<li>Hinweis: Mit Rechtsklick auf das Zeichenblatt kannst du zoomen</li>
</ol>
<p><span> </span></p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><a href="http://jomo.org/edu/downloads/24.ggb">ggb: <em>ggb-File zum Download</em></a></p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berechnung der Ableitungsfunktion: Grenzwertrechnung</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/berechnung-der-ableitungsfunktion-grenzwertrechnung</link>
		<comments>http://www.jomo.org/index.php/berechnung-der-ableitungsfunktion-grenzwertrechnung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 18:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berechnung der Tangentensteigung gelingt mit Hilfe der Grenzwertrechnung. Das Problem ist ja, dass die Tangentensteigungen nicht von vornherein klar sind, sondern sie über die Bestimmung von Sekanten, deren x-Werte beliebig nahe beisammen liegen, näherungsweise bestimmt werden müssen.

Schiebt man A einfach auf B, dann sind yDifferenz und xDifferenz der beiden Punkte jeweils Null und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berechnung der Tangentensteigung gelingt mit Hilfe der Grenzwertrechnung. Das Problem ist ja, dass die Tangentensteigungen nicht von vornherein klar sind, sondern sie über die Bestimmung von Sekanten, deren x-Werte beliebig nahe beisammen liegen, näherungsweise bestimmt werden müssen.</p>
<div>
<div id="attachment_687" class="wp-caption alignnone" style="width: 392px"><a href="http://www.jomo.org/wp-content/uploads/2007/11/Sekante_und_Tabgente.png"><img class="size-full wp-image-687" title="Sekante_und_Tabgente" src="http://www.jomo.org/wp-content/uploads/2007/11/Sekante_und_Tabgente.png" alt="Sekante_und_Tabgente" width="382" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Tangente bzw. Sekante: Je näher der obere Punkt B zum Punkt A auf  der quadratischen Funktion geschoben wird, umso kleiner das  Steigungsdreieck und umso mehr neigt sich die Sekante zur Tangente.</p></div>
<p>Schiebt man A einfach auf B, dann sind yDifferenz und xDifferenz der beiden Punkte jeweils Null und die Steigung müßte mit Hilfe der Division 0/0 berechnet werden. Diesem Dilemma entgeht die Mathematik mit der Entwicklung der Grenzwertrechnung.</p>
<p>Um die genaue Tangentensteigung zu berechnen, berechnet man zuerst eine Folge von Näherungen (Sekantensteigungen), wobei darauf geachtet wird, dass das Intervall der x-Werte systematisch verkleinert (etwa halbiert) wird. In diesem Fall kann man beobachten, dass die Folge der Näherungssteigungen ebenfalls einer Systematik unterliegt und einem bestimmten Wert (Grenzwert) zustrebt. Die Grenzwertrechnung stellt dann die entsprechenden Regeln (Limes einer Folge) zur Verfügung.</p></div>
<div>
<p>Didaktische Anmerkung</p>
<p>Ich verzichte am Beginn der Differentialrechnung auf die Grenzwertrechnung, da die geometrische Ableitung von Funktionen evident genug ist und die Grenzwertrechnung vom Thema zu sehr ablenkt. Nach der Analyse von Funktionen (Funktionsdiskussion) und Anwendungen (Kostentheorie, Taylor-Näherungsfunktionen) kann ich noch gut zur Grenzwertrechnung zurückkommen.</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Funktion und Ableitung: Zusammenhang der Funktionsterme</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/funktion-und-ableitung-zusammenhang-der-funktionsterme</link>
		<comments>http://www.jomo.org/index.php/funktion-und-ableitung-zusammenhang-der-funktionsterme#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 18:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zusammenhang zwischen den Funktionstermen von Funktion und ihrer ersten Ableitung ist das Verblüffende an der Differentialrechnung:


Die Ableitung einer linearen Funktion ist eine konstante Funktion (da die Steigung einer linearen Funktion konstant ist).
Die Ableitung einer quadratischen Funktion ist eine lineare Funktion.
Die Ableitung einer kubischen Funktion ist eine quadratische Funktion.
Die Ableitung einer beliebigen Potenzfunktion ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zusammenhang zwischen den Funktionstermen von Funktion und ihrer ersten Ableitung ist das Verblüffende an der Differentialrechnung:</p>
<div>
<ul>
<li>Die Ableitung einer linearen Funktion ist eine konstante Funktion (da die Steigung einer linearen Funktion konstant ist).</li>
<li>Die Ableitung einer quadratischen Funktion ist eine lineare Funktion.</li>
<li>Die Ableitung einer kubischen Funktion ist eine quadratische Funktion.</li>
<li>Die Ableitung einer beliebigen Potenzfunktion ist eine Potenzfunktion.</li>
<li>Die Ableitung einer (einfachen) Winkelfunktion ist eine Winkelfunktion (ausgenommen Tangens).</li>
<li>Die Ableitung einer Exponentialfunktion ist eine Exponentialfunktion.</li>
</ul>
<p>Wir können diese Zusammenhänge zwischen den Funktionstermen ohne Grenzwertrechnung zwar (noch) nicht rechnerisch ermitteln, aber zumindest grafisch nachvollziehen. Auch bei den Funktionstermen bleibt ein klarer und einfacher Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitung bestehen.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src="http://jomo.org/edu/grafiken/112.jpg" alt="" /><br />
<em>Abbildung: kubische Funktion und Ableitung</em></p>
<p>f(x) = x<sup>3</sup> &#8211; x<sup>2</sup> + 1 und f´(x)= 3x<sup>2</sup> -2x<br />
Die Ableitung dieser kubischen Funktion ist eine quadtratische Funktion, auch die Funktionsterme hängen auf einfache Weise zusammen.</p>
<p>Skizze: Winkelfunktion und Ableitung<br />
Skizze: Exponentialfunktion und Ableitung</p>
<p>f(x) = kx+d, dann ist f&#8217;(x) = k (das ist ja die Steigung der Geraden)<br />
f(x) = sin(x), dann ist f&#8217;(x) = cos(x)<br />
f(x) = cos(x), dann ist f&#8217;(x) = sin(x)<br />
f(x) = exp(x), dann ist f&#8217;(x) = exp(x)</p></div>
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		<item>
		<title>Die Grundidee der Differentialrechnung</title>
		<link>http://www.jomo.org/index.php/die-grundidee-der-differentialrechnung</link>
		<comments>http://www.jomo.org/index.php/die-grundidee-der-differentialrechnung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 18:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johann Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Differentialrechnung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jomo.org/?p=255</guid>
		<description><![CDATA[Anmerkung zum Funktionsbegriff: Eine Funktion zeigt den Zusammenhang zweier Größen, indem die eine als abhängig von der anderen gedacht wird. Diese Abhängigkeit ist formal und wird durch eine Formel ausgedrückt, den Funktionsterm. Die abhängige Größe wird meist mit y oder f(x) bezeichnet, die andere Größe x. Der Funktionsterm gibt jene Formel an, mit der man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anmerkung zum Funktionsbegriff: Eine Funktion zeigt den Zusammenhang zweier Größen, indem die eine als abhängig von der anderen gedacht wird. Diese Abhängigkeit ist formal und wird durch eine Formel ausgedrückt, den Funktionsterm. Die abhängige Größe wird meist mit y oder f(x) bezeichnet, die andere Größe x. Der Funktionsterm gibt jene Formel an, mit der man die abhängige Größe f(x) aus einem x berechnen kann. Alle möglichen Werte von f(x) grafisch dargestellt zeigen den Funktionsverlauf oder Funktionsgraf.</p>
<div>Die Grundidee der Differentialrechnung ist die Untersuchung des Veränderungsverhaltens einer Funktion: Wie stark steigt/fällt ein Funktionsgraf, wo ist ein Maximum oder ein Minimum, wo liegt eine Trendwende vor?</p>
<p>Gemessen wird der <em>Grad der Veränderung</em> mit Hilfe der Steigung der Tangente an einer bestimmten Stelle der Funktion x<sub>o</sub>. Steigt die Funktion in einem Bereich stärker/schwächer, ist die Tangentensteigung dort größer/kleiner. Fällt eine Funktion (gelesen von inks nach rechts), dann sind die Tangentensteigungen negativ.</p>
<p>Wir könnten jetzt für jeden Punkt einer Funktion die Tangentensteigung ermitteln: Die einzelnen Tangentensteigungen zeichnen wir in das Diagramm, sie liegen auf einer Funktion, der <em>Tangentensteigungsfunktion</em>. Diese Funktion nennt man 1. Ableitung von f(x): f&#8217;(x). Die 1. Ableitung repräsentiert also die Tangentensteigungen von f(x) in jedem Punkt.</p>
<p style="margin: 0px;" align="left"><img style="max-width: 100%; margin-bottom: 5px;" src=" http://jomo.org/edu/grafiken/111.jpg" alt="" /><br />
<em>Die erste Ableitung als Tangentensteigungsfunktion</em></p>
<p><strong>Kommentar zur Abbildung</strong></p>
<ul>
<li>An der Stelle x=1 wird im Punkt A auf der Funktion die Tangente an die Funktion f (rot) gebildet, diese hat die Steigung -1.35.</li>
<li>Dieser Wert wird an der x-Stelle 1 als y-Wert einer neuen Funktion, der Tangentensteigungsfunktion bzw. ersten Ableitung von f, aufgetragen (Punkt B).</li>
<li>Ermittelt man jetzt mehrere solcher Tangentensteigungen für andere x-Stellen, so liegen die Steigungen auf der ersten Ableitung (blau).</li>
</ul>
</div>
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