Arbeiten mit dem CMS Wordpress
gedruckt am 04. Feb. 2012
Basiskonfiguration und Einrichten von Seiten, Artikel, Kategorien und Widgets auf Wordpress.com
Die einfachste Möglichkeit, mit Wordpress zu arbeiten, bietet wordpress.com. Man kann sich registrieren und erhält eine Wordpress-Installation mit der gewählten Subdomäne: http://username.wordpress.com.
Diese Wordpress-Installation ist gratis, allerdings auf einfache Features beschränkt: Man kann zwischen verschiedenen vorgegebenen Designs wählen, die Stylesheets oder Template-Dateien allerdings nicht ändern.
Diese Variante wähle ich im Unterricht vorübergehend, um Wordpress kennen zu lernen und um kleine Projekte mit Seiten, Artikel und Kategorien zu realisieren und ein Gefühl für das Texten und die inhaltliche Konzeption von Projekten zu erhalten.
Installation und Konfiguration von Wordpress auf einem Server bzw. am Localhost
Für professionelle Projekte genügt die Installation auf wordpress.com nicht. Firmen oder Vereine brauchen eine eigene Domäne, ein eigenes Design und die Erweiterung der Basisfeatures mit Hilfe von Plugins.
Download der aktuellen Version von http://wordpress.org bzw. http://wordpress-deutschland.org/, den Ordner je nach Projekt umbenennen und entpackt auf den Server kopieren oder am Localhost in den Ordner htdocs stellen.
Achtung: Bei Projekten mit eigener Domäne soll nur der Inhalt des Wordpress-Ordners auf den Server kopiert werden, damit dann die URL nicht http://www.domäne.at/wordpress heißt. Die Startseite heißt index.php; wer eine statische Introseite haben will, nennt sie im gleichen Ordner index.html.
Bei der Installation müssen folgende Daten vorliegen: DB-Name, DB-Username, DB-Passwort. Die Daten werden entweder in die Datei wp-config.php geschrieben oder beim Installationsvorgang eingegeben. Die Daten erhält man vom Provider. In meinem Fall erhalten meine Schüler/innen Zugangsdaten auf meinem eigenen Server oder auf dem Schulserver. Diese Zugangsdaten haben nichts mit dem Administrationszugang von Wordpress zu tun und sollen nicht verwechselt werden.
Zusätzlich muss man bei der Installation ein Tabellenpräfix eingeben, die Standardeinstellung ist wp_. Wenn man in der gleichen Datenbank mehrere Wordpress-Instanzen installieren will/muss, wählt man pro Installation ein eigenes Präfix. Dadurch werden die Tabellen nicht überschrieben und können richtig zugeordnet werden. Für mehrere kleinere Projekte genügt daher eine einzige Datenbank. Wer einen Zugang zur Datenbank hat, beispielsweise mit PhpMyAdmin, kann die Tabellenpräfixe und die Tabellen sehen.

